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Mittwoch, 28. März 2018

Marcel Brenneis


An seiner Wirkungsstätte beim Ludwigshafener SC:
Marcel Brenneis

Brenneis bringt sechs Jahre Erfahrung als Trainer im
Aktivenbereich mit.
Seit Januar 2018 ist Marcel Brenneis Koordinator Sport im Anpfiff ins Leben-Förderzentrum in Ludwigshafen. Seine fußballerischen Lehrjahre verbrachte er allerdings auf der anderen Seite des Rheins. Vom DJK Sandhofen wechselte er in die Jugend des SV Waldhof Mannheim. Im Gepäck, wie so viele der Jugendlichen, die er nun betreut, der Traum vom Profifußball: „Klar wollte ich Profi werden“ sagt er, „aber ich habe es realistisch gesehen und immer gewusst, dass die Ausbildung das Wichtigste ist.“
Die machte Brenneis als Industriekaufmann bei BASF. Dann ging es über Roche zur Bundeswehr nach Bruchsal, wo er zwölf Jahre als Personalverantwortlicher für die Sportförderung aktiv war. Er betreute dort die Leistungssportler im Ringen, Boxen oder Gewichtheben auf ihrem Weg zu Olympia. „Ich habe die Rahmenbedingungen für die Sportler geschaffen“, sagt Brenneis. „Dabei habe ich gesehen, dass viele ihren Fokus nur auf den Sport legen und danach keine Ausbildung haben. Deshalb muss man viel früher den Grundstein für einen Plan B legen.“
Dieser Gedanke führte Brenneis zur ganzheitlichen Philosophie von Anpfiff ins Leben. „Der Ansatz, nicht nur den Fußballer zu betreuen, sondern den gesamten Menschen, ist total klasse“, sagt er. „Darin habe ich meine Überzeugungen sofort wiedererkannt.“ Der Beruf des Jugendkoordinators bei Anpfiff verknüpft seine Leidenschaften. Denn auch nach der Jugend am Waldhof blieb der Fußball ein großer Teil seines Lebens. Noch während er als Spieler den Trainerlehrgang absolvierte, bot ihm der FSV Büchenau das Traineramt an. Nach drei erfolgreichen Jahren heuerte er beim SSV Ettlingen an. Von dort führte sein Weg nun zum LSC. Der Wechsel vom Trainer zum Koordinator fiel ihm jedoch schwer. „Ich würde gerne weiterhin trainieren. Für mich war das Traineramt aber immer wie ein zweiter Beruf. Dieser zeitliche Aufwand ist in meiner Rolle beim LSC natürlich nicht tragbar.“
Statt mit etwa 20 erwachsenen Spielern hat er es jetzt mit 366 Kindern und Jugendlichen in 23 Mannschaften zu tun. Beim LSC fühlt er sich mit dieser Aufgabe aber nicht alleingelassen: „Im Verein packen viele ehrenamtliche Helfer mit an. Ich werde schauen, wo ich die Strukturen noch verbessern kann und mich richtig für den LSC reinknien“, verspricht er. Gemäß der Anpfiff-Philosophie will er die Spieler aber nicht nur sportlich voranbringen, sondern ihnen auch in anderen Bereichen des Lebens eine Hilfestellung geben. Dafür sieht er bei Anpfiff ins Leben e.V. und dem Ludwigshafener SC ideale Voraussetzungen: „Am Förderzentrum ist immer brutal viel los. Für viele Jugendliche ist es eine zweite Heimat. Die sind gerne da und nehmen die Möglichkeiten, die Anpfiff bietet, dankend an. Deswegen freue ich mich tierisch darauf, das Potential des LSC auszuschöpfen und meine persönliche Handschrift zu hinterlassen.“